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Fachbereiche und Fachbeauftragte

KulturwissenschaftenModerne SprachenNaturwissenschaften
Bildende KunstAnne-Christine KlarmannDeutschStefanie RohaczBiologie / BNTDr. Michael Ibsch
GemeinschaftskundeTimo GüntherEnglischRomana MeißnerChemieIngrid Wieland
GeographieMathias WulfFranzösischCorinna NedeleInformatikVolker Maile
GeschichteAnke FockeSpanischUte EberspächerMathematikWalter Klages
LateinKatrin EichhornNwTMathias Wulf
MusikJürgen KlenkPhysikDr. Christine Väterlein
Religion & EthikFranziska Weimper
SportThomas Kutter

Deutsch

„Bücher sollen nicht beschwichtigen, sie sollen beunruhigen und wecken. Neugierig sollen sie machen auf Menschen und Dinge, auf das Unbekannte im Bekannten, sogar auf das Unmögliche. Bücher können Gedanken herausfordern. Denk weiter, rede weiter, erzähl weiter. Und das alles nicht ohne Witz, Vergnügen, Liebe, Anschauung und Erfahrung, Genauigkeit, Leidenschaft, Vernunft.“ aus Peter Härtlings literarischem Bekenntnis

Das PHG reagiert im Grundlagenfach Deutsch auf die vielfältigen Probleme, die sich aus einer weitgehend medial bestimmten Welt ergeben, mit einem umfassenden Trainingsprogramm:

In den Klassen 5 und 6 steht jeweils eine zusätzliche Stunde Lese- und Rechtschreibtraining (LRT) zur Verfügung. Hier werden unsere Schülerinnen und Schüler mit speziellen Methoden und Material, die sich an der Freiburger Rechtschreibschule orientieren, individuell nach ihren jeweiligen Rechtschreibschwächen gefördert. Die Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer werden dabei von einem professionellen Legasthenie-Institut beraten. Der Deutschunterricht führt auf motivierende Weise in die faszinierende Welt der Literatur ein und fördert dabei die Lust am Lesen.

Ab Klasse 7 setzt das Fach Deutsch mit Blick auf die Anforderungen des Abiturs einerseits einen Akzent auf die Beschaffung und Verarbeitung von Informationen, andererseits auf die Kompetenz, Texte strukturiert zu erfassen und argumentativ zu verarbeiten. Für Schüler mit Defiziten wird zusätzlich ein Trainingsprogramm angeboten.

Mit der Klasse 10 beginnt im Fach Deutsch eine konsequente Ausrichtung auf die Aufgabestellungen des Abiturs. Am Ende der Klasse 10 steht das einwöchige Trainingsprogramm „Fit für die Kursstufe“.

In der Kursstufe begleitet das PHG die Schülerinnen und Schüler sowohl innerhalb des Stundenplans als auch in den Ferien in Kleingruppen mit einem Förderprogramm, das sich an den Anforderungen der Abituraufgaben orientiert.

Der Deutschunterricht öffnet sich konsequent den kulturellen Institutionen mit Besuchen in der Bibliothek, mit Dichterlesungen, mit Besuchen von Theatern und Museen, um so die Teilnahme am kulturellen Leben zu fördern.


Fremdsprachen

Mehr als 300 Millionen Menschen sprechen Englisch als Muttersprache und Englisch ist die Sprache der Wissenschaft, der internationalen Konferenzen, die Sprache der Technik, Werbung und des Sports. Englisch ist die Eintrittskarte in unsere heutige Welt und daher legen wir viel Wert auf einen kreativen und abwechslungsreichen Spracherwerb der Weltsprache Nummer 1 an unserer Schule. Neben den sprachlichen Kompetenzen gewinnt die interkulturelle Kompetenzentwicklung immer mehr an Bedeutung; als eine der ersten Schulen Deutschlands bieten wir das Fach Kulturkunde und in den höheren Klassen Interkulturelle Kommunikation/Interkulturelles Training an, um unsere Schüler so gut wie möglich auf die Welt von morgen vorzubereiten.

Es ist immer gut, die Sprache seines Nachbarn zu sprechen – und Französisch wird im Fall von Deutschland gleich von vier Nachbarn gesprochen: Frankreich, Luxemburg, Belgien und in Teilen der Schweiz. Französisch ist außerdem eine der wichtigsten Weltsprachen nach Englisch, wie uns die olympischen Winter- und Sommerspiele beweisen: Die Siegerehrungen der Medaillengewinner finden in englischer, französischer und der Sprache des ausrichtenden Landes statt.

Im Französischunterricht steht nicht nur der Spracherwerb (d.h. die Vermittlung der Grammatik, des Vokabulars und der richtigen Aussprache) im Vordergrund. Die  französische Kultur, die Vielfalt der frankophonen Länder, Aussprachevarianten und die Vermittlung (Mediation) zwischen deutschen und französischen Texten sind mindestens genauso wichtig, um unsere Nachbarn näher kennen zu lernen.

Sprache Europas

Latein gilt als Schlüssel zur Kultur und Geistesgeschichte Europas. Vor dem Hintergrund des zusammenwachsenden Kontinents wird das Wissen um die Wurzeln unserer gemeinsamen europäischen Kultur immer wichtiger. Zudem leistet die Beschäftigung mit zeitlos gültigen Werken der Weltliteratur sowie die vielfältige Verarbeitung dieser Werke in der Literatur, in den bildenden Künsten und der Musik einen wichtigen Beitrag zur ästhetischen Bildung.

Der Lateinunterricht vermittelt den Schülerinnen und Schülern ein Gesamtbild des römischen Lebens und seines Nachwirkens bis in unsere Tage.Gleichzeitig bekommen die Schülerinnen und Schüler durch die intensive Auseinandersetzung mit der lateinischen Sprache ein System von Sprache generell vermittelt. Dies führt dazu, dass die Gymnasiastinnen und Gymnasiasten lernen, strukturiert und kombinatorisch zu denken, sich in der Muttersprache umfassend auszudrücken und rasch Verständnis für andere, moderne Fremdsprachen zu bekommen.(Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg)

Das kommt uns nicht Spanisch vor: Es ist Spanisch! Wir lernen, sprechen, hören, lesen und schreiben es! Wir  eröffnen uns damit neue Horizonte: Wir holen uns Spanien und Lateinamerika ins Klassenzimmer, lernen mit der Sprache andere Lebenswelten und bedeutende Kulturen kennen. Mit Spanisch als dritter Fremdsprache erwerben wir eine weitere wichtige Fähigkeit für die Gestaltung unserer Zukunft!


Mathematik

Man kann den Menschen nichts beibringen.
Man kann ihnen nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.
Galileo Galilei


Ab 2019 wird der GTR beim Abitur nicht mehr zugelassen sein, sondern nur noch bestimmte wissenschaftliche Taschenrechner (WTR). Hier gilt es, dies und entsprechende Änderungen im Lehrplan rechtzeitig im Unterricht zu berücksichtigen. Genauere Informationen des RP dazu gibt es noch nicht.

Seit dem Schuljahr 2013 / 2014 gibt es die Möglichkeit, den „Vertiefungskurs Mathematik“ als Wahlkurs zu belegen. Den Schülerinnen und Schülern, die ein MINT-Studium erwägen, bietet sich hier die Gelegenheit, zusätzliche Kenntnisse zu erwerben, die ihnen den Start ins Studium erleichtern.


Naturwissenschaften

„Leben begreifen und verstehen“

 In Sekundarstufe I und in Sekundarstufe II stehen neben den klassischen Themen der Biologie wie die Entstehung des menschlichen Lebens, der Körper des Menschen, Gehirn und Nervensystem, Tierwelt und Pflanzenwelt, die inhaltliches Basiswissen liefern, im heutigen Biologieunterricht auch moderne Themen wie Medizin und Gesundheit, menschliche Psyche und Persönlichkeit sowie soziale Beziehungen und Zusammenleben, Ökologie, Umweltschutz, Gentechnik und Biotechnologie im Mittelpunkt.

In der Oberstufe wird das Basiswissen zur Erweiterung des eigenen Wissens herangezogen und zu einer umfassenderen biologischen Bildung ausgebaut.

Da die Biologie von heute eng mit den Wissensgebieten aus Physik und Chemievernetzt ist, ist für uns die Zusammenarbeit mit diesen Naturwissenschaften eine Selbstverständlichkeit.

Praktisches Arbeiten mit Unterstützung moderner Medien - an jedem Schülerarbeitsplatz können wir das Internet nutzen - und abwechslungsreicher Einsatz von Unterrichtsmethoden sind bei uns "Methode". Wenn möglich, findet der Biologieunterricht auch an anderen Orten statt, wie im Bauerhof, im Naturkundemuseum, an der Universität oder in der Wilhelma.

Mit dem Bildungsplan 2015 beginnt der Einstieg in den naturwissenschaftlichen Unterricht beginnt in den Klasse 5 und 6 mit dem Fach BNT. Die Schüler werden spielerisch, mit sehr vielen Experimenten, an die naturwissenschaftliche Arbeits- und Denkweise herangeführt. Inhalte des Fachs kommen aus den Themenkreisen Wasser, Magnetismus und Elektrizität, Luft und Feuer, Technik und ITG.

Ab dem Schuljahr 2016/2017 wird das Fach BNT am Peter-Härtling-Gymnasium in Klasse 5 und 6 dreistündig unterrichtet.

Wie wird das chemische Element Brom gewonnen ? Man nimmt eine Handvoll Brombeeren, lässt diese zur Erde fallen. Die Beeren verbinden sich mit der Erde zu Erdbeeren und Brom wird frei.

Chemieunterricht ist ein zentraler Baustein der naturwissenschaftlichen Grundbildung und erfolgt in der Sekundarstufe 1 in den Klassen 8 bis 10. In der Kursstufe können die Schüler und Schülerinnen, je nach Neigung, den zwei- oder vierstündigen Kurs belegen.

In den neuen, mit multimedialer Funktionen ausgestatteten Räumen der Chemie können wir den Unterricht modern und abwechslungsreich gestalten. Schülerpraktika sind oberste Priorität und computergestütztes Arbeiten  ergänzt die vielfältigen Unterrichtsmethoden, die als Ziel haben die Schülerinnen und Schüler an das eigenständige naturwissenschaftliche Arbeiten und Denken heranzuführen. Dabei findet der Unterricht mit deutlichem Bezug zu ihrer Lebenswelt statt, wie z.B. dem Cola-Praktikum oder Grafiti und Nagellackentferner. Um das erworbene Wissen zu garantieren werden die Fachinhalte zu Basiskonzepten verknüpft.

Die Entwicklung der Technik und der damit verbundenen Wohlstand unserer Gesellschaft ist ein wichtiges Ergebnis der Naturwissenschaften. Ohne die Arbeit von Naturwissenschaftlern und Ingenieuren wäre ein Leben, wie wir es heute kennen, undenkbar.

Das Fach Naturwissenschaft und Technik (NwT) wird als naturwissenschaftliches Profilfach in den Klassenstufen 8 bis 10 unterrichtet. Die Inhalte bauen auf den Grundlagen der Basisfächer Biologie, Chemie, Geografie und Physik auf und sind stark praxis- und handlungsorientiert.

Projektorientiertes Arbeiten ist an unserer Schule einer der wichtigsten Methodenbausteine im NwT-Unterricht. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln hier ein hohes Maß an Teamfähigkeit, Selbständigkeit, Problemlösefähigkeit und Kreativität.

Was ist ein Lichtjahr?
 Die Stromrechnung für zwölf Monate.

Die eigene Stromrechnung zu verstehen ist nur eines der Ziele des Physikunterrichtes. Von der 7. bis zur 10. Klasse lernen alle Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Bereiche der unbelebten Natur die uns umgibt, kennen. Damit Zusammenhänge nicht nur gelernt sondern auch begriffen werden, ist das Praktikum ein zentraler Bestandteil des Unterrichts.

In der Sekundarstufe 1 wird noch „von Hand“ gemessen und gezeichnet. In der Sekundarstufe 2, in der Physik je nach Neigung als 2- oder 4-stündiger Kurs belegt werden kann, arbeiten die Schüler mit computergestützten Messwertsystemen und erlernen das professionelle Auswerten von Messdaten. Dank kleiner Kurse wird hier jeder Versuch zum Schülerversuch!


Neigungsfächer

Zeichnen, Malen, Drucken, Plastizieren, Bauen/Architektur, Spiel, Fotografie, Film, Arbeiten mit dem Computer, Werkbetrachtung , Kunstgeschichte sind Themen und Inhalte des Faches Bildende Kunst.

Von zentraler Bedeutung sind neben dem Erwerb von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten in allen Bereichen der Bildenden Kunst die Vielfalt der individuellen Äußerungen und damit die Stärkung von Eigenständigkeit und Kreativität.

 

Veranstaltungen:Mittagsmaler
Offenes Atelier
Ausstellungsbesuche in Stuttgart, Nürtingen und Tübingen
Wettbewerbe:Peter-Härtling-Wettbewerb
Briefmarken-Wettbewerb des Vereins der Briefmarkenfreunde Nürtingen
BETON-ART-AWARD

Das Konzept der Gitarrenklasse in Klassenstufe 5 im Rahmen des verstärkten Musikunterrichts


Das Konzept der Gitarrenklasse erstreckt sich in der Regel über zwei Schuljahre (Klassenstufen 5 und 6) und ermöglicht den Schülern eine qualifizierte musikalische Ausbildung am Instrument Gitarre. Der Unterricht findet wöchentlich in einer Kleingruppe (bestehend aus ca. 5-8 SchülerInnen) statt. Im Rahmen des verstärkten Musikunterrichts erhalten die Schüler somit eine zusätzliche Unterrichtstunde Musik, in der sie das Instrument Gitarre erlernen.

Warum Gitarrenklasse?

Gitarre spielen macht nicht nur Spaß, sondern ermöglicht den Schülern einen kreativen und praktischen Zugang zu grundlegenden musiktheoretischen Kenntnissen. Die musiktheoretischen Unterrichtsinhalte der Klassenstufen fünf und sechs können somit anders verinnerlicht und vertieft werden. Weiterhin fördert das Erlernen eines Instruments Intellekt, Emotionen und motorische Fähigkeiten. Das gemeinsame Erlernen eines Instruments und die Anwendung des Geübten in einem gemeinsamen Rahmen (beispielsweise Ensemblespiel, Auftritte, Klassenvorspiele) sorgen für ein hohes Maß an Motivation bei den Schülern. Die Gitarre bietet außerdem wie kaum ein anderes Instrument die Möglichkeit, die eigene Stimme und das Instrument gleichzeitig einzusetzen und zu schulen.

Neue Bewegungserfahrungen, die Freude an der eigenen körperlichen Leistungsfähigkeit, das gemeinsame Erleben im sportlichen Spiel mit den Mitschülern oder Mitschülerinnen oder die Erstellung einer tänzerischen Choreographie bereichern unseren Schulalltag während des wöchentlichen Sportunterrichts. Das Kennenlernen verschiedener Sportarten und das Wissen um Gesundheitsaspekte bei sportlichen Aktivitäten befähigen die Schüler/innen, nach dem Abitur eigene Wege für individuelle sportliche Betätigungen zu finden. Das Erleben der Bedeutung des Fair Play im Sport lässt sich vielfach auf andere Aspekte unseres Zusammenlebens übertragen. Sportunterricht als Erziehung zum Sport und als Erziehung durch Sport besitzt daher auch an unserer Schule einen großen Stellenwert.

Zwei Tischtennisplatten, ein Basketballkorb sowie ein viel genutzter Sport- und Spielraum geben unseren Schülerinnen und Schülern über den Sportunterricht hinaus die Möglichkeit, sich im Schulalltag körperlich zu betätigen.


Philosophische Fächer

Der Ethikunterricht, der auf allen Klassenstufen erteilt wird, befähigt die Kinder und Jugendlichen zu ethisch-moralischem Urteilen und Handeln. Sie lernen die in der Gesellschaft geltenden Werte und Normen kennen, sie kritisch zu prüfen und auf dieser Grundlage verantwortungsbewusst eigene Lebensziele und Wertmaßstäbe zu entwickeln. So gibt der Ethikunterricht auch Orientierungshilfe in Fragen der persönlichen Lebensführung. Darüber hinaus bildet er die Fähigkeit zu selbstständigem Denken und zu dessen Überprüfung aus und übt rationales Argumentieren ein.

Der evangelische und katholische Religionsunterricht, der von Klasse 5 bis zur Kursstufe erteilt wird, ermöglicht den Kindern und Jugendlichen, die Bedeutung des Evangeliums von Jesus Christus im Leben zu entdecken und im christlichen Glauben eine Hilfe zur Deutung und Gestaltung des eigenen Lebens zu finden. Er informiert über den christlichen Glauben, seine Traditionen, die eigene und andere Konfessionen und bringt die Heranwachsenden zugleich auch mit Glauben als Einstellung, Haltung und Lebenspraxis in Berührung. Er thematisiert Religion als prägenden Bestandteil unserer Gesellschaft und Geschichte, trägt dazu bei, anderen Religionen und Kulturen achtsam zu begegnen, und verhilft zu ethisch verantwortungsvollem Handeln.

Der Psychologieunterricht der Kursstufe ermöglicht den wissenschaftlichen Zugriff auf psychische Erscheinungen. Er fördert die Selbsterkenntnis und Selbstkontrolle der Jugendlichen, trägt dazu bei, dass sie für das Erleben und Verhalten anderer Menschen mehr Sensibilität entwickeln, und ermöglicht ihnen, Handlungsmuster kennen zu lernen, die zu einem besseren Miteinander führen sowie Störungen und Konflikte vermeiden oder beheben helfen.


Sozialwissenschaften

Im Mittelpunkt geographischer Fragestellungen stehen die raumwirksamen Mensch-Umwelt-Beziehungen im System Erde. Im Fokus des Geographieunterrichts steht daher die analytisch forschende sowie zukunfts- und handlungsorientiert wertende Auseinandersetzung mit dem System Erde. Die Schülerinnen und Schüler lernen vielfältige, oft faszinierend schöne und interessante, aber auch widersprüchliche und problematische naturräumliche und kulturelle Phänomene und Prozesse der Erde kennen. Sie erfassen bisherige, aktuelle Entwicklungen und zu erwartende Veränderungen der Erde als Ganzes sowie in ihren Teilräumen. Dabei lernen sie, dass wir Menschen Teil des Systems Erde sind: Wir können dieses durch unsere Lebens‑, Wirtschafts- und Verhaltensweisen entscheidend gestalten, es erhalten, aber auch in seiner Regenerationsfähigkeit gefährden.Anhand konkreter Raumbeispiele auf unterschiedlichen Maßstabsebenen erkennen die Schülerinnen und Schüler die Funktionszusammenhänge zwischen menschlichem Handeln und der Regenerations- und Tragfähigkeit von Räumen des Systems Erde. Sie entwickeln raumbezogene Handlungskompetenz und können somit gesellschaftlich und individuell im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung agieren.

Der Sinn von Politik ist Freiheit.
Hannah Arendt

Schüler stark machen – das ist die zentrale Aufgabe unserer Schule. Das Gesamtbild des selbstbewussten Schülers verlangt von diesem ein Bewusstsein dafür, dass jeder Mensch eine Historie hat, die natürlich Teil der umfassenden Weltgeschichte ist. Weiter ist er Teil der Gesellschaft und der aktuellen politischen Begebenheiten.

Dieses Bewusstsein muss von den Fächern Geschichte und Gemeinschaftskunde aktiviert werden. Vermittelt wird diese Facette des Selbstbewusstseins im Diskurs – Geschichte und Gemeinschaftskunde zu unterrichten bedeutet nicht die reine Vermittlung von Fakten; wir geben unseren Schülern Werkzeuge in die Hand, vermeintliche Fakten zu hinterfragen.

Geschichte und Gegenwart sind keine Sachverhalte, die einfach konsumiert werden dürfen. Unser schülerzentrierter Unterricht schafft das Bewusstsein, dass Schule und Gesellschaft nach Menschen verlangen, die aktiv gestalten wollen – und stärkt das Selbstbewusstsein, dass jeder Schüler Gestalter sein darf und Veränderer sein muss.