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Das Peter-Härtling-Gymnasium hat sich dazu verpflichtet, durch besondere Maßnahmen seine Schüler bestmöglich zu fördern um Misserfolge zu verringern. Durch verschiedene Bausteine wie das differenzierende Modell "3x12" sowie das Mentorenprogramm haben wir bereits Ansätze gefunden, um unseren Schülern tatkräftig zur Seite zu stehen. Nichtsdestotrotz sieht sich Kollegium in der Pflicht, unsere bereits vorhandenen  Kompetenzen zu erweitern. Aus diesem Grund nehmen sieben Kollegen und Kolleginnen aus verschiedenen Fachbereichen am Erasmus+-Programm teil. Hierzu werden Kurse in verschiedenen europäischen Ländern, wie beispielsweise das Vorreiterland Finnland, besucht, um von anderen Modellen und Ansätzen zu lernen. Die gewonnen Erfahrungen werden direkt in den Unterricht und den Schulalltag unserer Ganztageseinrichtung einfließen. Von der Projektteilnahme erhoffen wir uns eine Verbesserung unserer Kenntnisse und Fähigkeiten in vielerlei Hinsicht. Dazu gehört beispielsweise die Vertiefung der kulturellen Kompetenz und Reflexion des eigenen pädagogischen Handelns. Die Teilnahme am Projekt sehen wir als große Chance zur langfristigen Schulentwicklung. Wir erhoffen uns neue Impulse im Hinblick auf die Förderung unserer Schüler und möchten dazugewonnene Erfahrungen nutzen, um unser Schulcurriculum und Mentorenprogramm weiterhin schülergerecht auszurichten.

Auf dem Weg nach Europa

Nachdem das gesamte ERASMUS+ - Team hervorragende Arbeit in der Vorbereitung auf die Bewerbung des ERASMUS+ - Programms geleistet hat, haben sich im März und April 2016 Frau Nedele, Frau Eberspächer und Frau Jantzer auf den „Weg nach Europa“ gemacht, wo sie in Madrid, Barcelona und Kopenhagen mit offenen Armen empfangen wurden: In jedem der angebotenen Kurse haben sich äußerst sympathische Menschen gefunden, die schnell gegenseitiges Vertrauen fassten und auf dieser Basis unter professioneller Leitung erfolgreich ihr jeweiliges Seminar gestalten konnten. Die Themenauswahl der Seminare war geleitet von dem schuleigenen Interesse, sog. Risikolerner effektiv und nachhaltig mit den gerade erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten zu integrieren. Vier weitere Kolleginnen und Kollegen werden sich im Sommer bzw. Herbst auf die Reise machen und uns hoffentlich ebenso erfüllt und begeistert von ihren „Europa-Erfahrungen“ und kreativen Ideen berichten.


Alcala de Henares Spanien, 12. - 17. März 2016

Als erste Erasmus+ - Gesandte machte ich mich vom 12. bis 17. März 2016  auf den Weg nach Alcala de Henares, Spanien.

Dort lernte ich gemeinsam mit den europäischen Kollegen die Methode "EFT" (Emotional Freedom Technique) kennen. Diese Klopfakupressur ist dazu gedacht, Stress und Lernblockaden zu beseitigen und die Atmosphäre im Klassenzimmer zu verbessern.

C.Nedele


Kopenhagen Dänemark, 11. - 15. April 2016

Die Teilnehmer des Kurses „Conflict management“ vom 11. bis 15.04.2016 in Kopenhagen sollten konstruktive Lösungsansätze in Bezug auf diverse Konflikte kennenlernen.
Wir, Menschen mit den verschiedensten Berufen aus dem südlichsten bis nördlichsten Europa, haben uns in ganz unterschiedliche, schwierige Situationen hineinversetzt und sie als Herausforderung für einen kreativen Lösungsansatz zu begreifen versucht. Neben den theoretischen Infos im Plenum haben wir dazu verschiedene „Frage-Techniken“ in Kleingruppen geübt. Sensibilisiert, aber nicht zu Therapeuten ausgebildet durften wir nach anstrengenden fünf Tagen voller neuer Eindrücke, Einblicke und mit der Gewissheit, sehr nette Menschen getroffen zu haben, das „Camp“ wieder in alle Richtungen verlassen.                       

Ute Jantzer


Barcelona Spanien, 18. - 23. April 2016

Veranstaltet wurde die Fortbildung im Rahmen des Erasmus+ - Projektes des PHG vom 18. - 23. April 2016 in Barcelona, Spanien von europass-centro studi europeo, Italien.
Unter dem Arbeitstitel EXPERIMENTAL BARCELONA- Experimental travel for education konnte ich gemeinsam mit  Kollegen und Kolleginnen aus finnischen und rumänischen Gymnasien in Theorie und in zahlreichen praktischen „Experimenten“ selbst erfahren, wie man  seine Aufmerksamkeit, sein Gedächtnis, seine Sinneswahrnehmungen und Empfindungen  - in einer fremden Umgebung -  auf  höchst unübliche Weise schulen kann.

Aus pädagogischer Sicht betrachtet, auch besonders  bezogen auf die Umsetzung,  zielte diese Fortbildung mit praktischen Beispielen basierend auf theoretischen Erkenntnissen darauf ab, uns Teilnehmern  ein Instrumentarium
 an die Hand zu geben,   wie man auf „ungewöhnliche“  Weise während Aktivitäten außerhalb des Schulunterrichts die Aufmerksamkeit von Schülern und Schülerinnen erhalten und weiter steigern kann.

Der Kurs vermittelte in anschaulichster Art, dass sich daraus die Lernmotivation in verschiedensten Unterrichtsfächern erhöhen lassen kann.
Die intensive  Zusammenarbeit mit Lehrern  aus anderen europäischen Ländern war für mich persönlich eine tolle, zusätzlich bereichernde Erfahrung.

Ute Eberspächer


Hamrum Malta, 1. - 8. August 2016

Es war eine neue Erfahrung, in den Ferien ins Ausland zu fliegen, um an einer Fortbildung für die Anwendung von Computerprogrammen im Unterricht teilzunehmen. "eLearning" lautete das Kursthema. Ein Land wie Malta, irgendwie gefühlt an der Schwelle zu Afrika, und dann erlebt man, dass hier die Ausrüstung perfekt vorbereitet ist, alles klappt, das Internet schneller und besser eingerichtet ist als an vielen Stellen in Deutschland. Das war schon eine prägende Erfahrung.

Die Schulung selbst leitete dann gezielt in verschiedene Programmformen ein, die spielerisch das Unterrichtsgeschehen ergänzen können. Von Programmen für den Einsatz in der Klasse, z.B. kahoot über Programme für das Nacharbeiten zu Hause (thatquiz) war einiges dabei. Und die wichtigste Erkenntnis: Es gibt sehr viele, kostenlose Programme und die Anwendung ist wirklich nicht sehr kompliziert, sodass sich eine Anwendung im Unterricht förmlich aufdrängt.

Mit vielen Ideen und auch einigen vorbereiteten Materialien im Gepäck – bzw. auf dem USB-Stick – ging es nach einer viel zu kurzen Zeit wieder zurück.

V. Maile


Reykjavik Island, 6. - 12. August 2016

Im Rahmen der Leitaktion 1 des Erasmus+ Projektes durfte ich an zwei Kursen teilnehmen.

Der erste Kurs stand unter dem Thema „Reaching, teaching and keeping learners“ und fand in Reykjavik/ Island statt (s. Foto oben). Dort lernte ich vom 6. bis 12. August 2016 zusammen mit Kollegen aus Griechenland,  Spanien, Finland, Estland, Großbritannien und Deutschland verschiedene Methoden des kooperativen Lernens kennen. Wir übten uns zudem einige Tage in den Methoden, die allesamt darauf zielen, Schülern Verantwortung zu übertragen und ihnen damit einen wichtigen Platz in der Lerngruppe zu geben. Dadurch soll, so der isländische Ansatz, Schulabsentismus und früher Schulabbruch verhindert werden.

R. Meißner


Joensuu Finnland, 22. – 27. August 2016

Neue Lernumgebungen – Wie sollte Schule für die Zukunft konzipiert werden?

Unter diesem Motto trafen sich 25 Vertreter aus Bulgarien, Italien, Polen, Ungarn, Spanien und der Türkei in Joensuu / Finnland zum Austausch. Das schulische Bildung in Finnland einen hohen Stellenwert hat wurde einem beim Blick in das finnische Schulsystem sehr schnell bewusst, zumal Joensuu quasi die Bildungshauptstadt Finnlands ist.

Dabei ging es im Kurs "New learning environments" nicht nur um Fragen der Raum- oder Gebäudekonzeptionen sondern auch um Lernen in neuen „Lernräumen“, wie sie zum Beispiel durch digitale Medien geschaffen werden. Denn nicht nur Europa befindet sich im Wandel, auch Schule ändert sich stetig und so muss sich die Frage stellen: Wie müssen wir Schule konzipieren, um Schülerinnen und Schüler für die Zukunft zu motivieren?

Y. Kaup

Link zum Kurs


Alcala de Henares Spanien, 4. - 11. März 2017

Der zweite Kurs führte mich nach Alcala de Henares/ Spanien (s. Foto unten), wo ich vom 4. bis 11. März 2017 unter dem Thema „Coaching in educational contexts to reduce early school leaving“ das EFT (Emotional Freedom Technique) als Methode zum Umgang mit Stress und Lernblockaden kennenlernte. EFT ist ein Form der Klopfakupressur, auch „tapping“ genannt, und konzentriert sich auf das Lösen von Blockaden im Körper, die auf emotionale Disharmonien (entstanden durch z.B. Stress, Angst, Wut,traumatische Erlebnisse)zurückzuführen sind und das Energiesystem des Körpers stören. EFT löst diese Blockaden und macht somit frei zum besseren Lernen und Leisten.

R. Meißner


Assen Niederlande, 19. - 25. März 2017

Der Kurs “Creativity in teaching and training & how to use music, art, ICT and outdoor activities in education” (Assen/Niederlande) bot praktische Beispiele, wie Elemente aus den Bereichen Musik, Kunst, Internetsoftware und Sport den traditionellen Unterricht bereichern und erweitern können.

Die KursteilnehmerInnen aus Spanien, Portugal, Polen, Deutschland, Rumänien, Kroatien, Dänemark und Frankreich bildeten eine Gruppe, die unterschiedlichste Schularten repräsentierte, wodurch ein reger Austausch aus verschiedensten Perspektiven möglich war.

Inbesondere der Software-Bereich zeigte auf, wieviel Potential im deutschen Schulsystem noch nicht genutzt wird und ermunterte durchaus, neue Ufer anzustreben…

K. Eichhorn


Joensuu Finnland, 2. – 7. Juli 2017

Vom 2 – 7 Juli 2017 trafen sich Mitglieder von Schulleitungen aus Griechenland, Lettland, Polen Rumänien, Spanien, Slovenien und der Türkei, um sich über eigene Erfahrungen aus der Arbeit in Schulleitungsteams auszutauschen sowie Einblicke in das finnische Verständnis von Schoolmanagement zu bekommen.

Themen dieses Workshops "School Management" waren unter anderem: Schulleitungsaufgaben, Konfliktmanagement, pädagogische Entwicklungsarbeit, „Human Resource Manangement“ und „Lean Management“, fand sich auch ausreichend Platz für kulturelle Aktivitäten, wie gemeinsames Kochen, Saunagänge sowie einen Ausflug in den nahgelegenen Nationalpark.

Der Workshop vermittelte neues Wissen und Kompetenzen zur Leitung und Gestaltung von Schule. Neben diesen Erfahrungen wurden in dieser Woche aber auch zahlreiche freundschaftliche Kontakt geknüpft, die nun Basis für weitere kulturelle Begegnungen untereinander sind.

Y. Kaup

Link zum Kurs


Florenz Italien, 2. - 7. Oktober 2017

Unter dem Arbeitstitel A Satisfying School Experience: Strategies and Skills for Teachers konnte ich Anfang Oktober 2017 an einer intensiven Erasmus + Fortbildung  zusammen mit Kolleginnen aus Estland, Rumänien, Kroatien, Serbien und einem Kollegen aus Ungarn in Florenz teilnehmen.

So unterschiedlich der soziokulturelle Hintergrund aller Teilnehmer auch war: Das Interesse daran, wie man eine zufriedenstellendere, dynamischere, und kreativere Atmosphäre im Klassenzimmer schaffen kann, um das Lerninteresse der Schüler und Schülerinnen zu fördern, war allen Teilnehmer das wichtigste Anliegen.
Nicht nur vertiefende Kenntnisse und praktische Übungen zum Thema „Effektive und nonverbale Kommunikation“, sondern vor allem die herausragende Bedeutung und Förderung der Wahrnehmung  des einzelnen Schülers, als dem Lernprozess und der Persönlichkeitsentwicklung besonders förderlichen – oder auch hemmenden – Element, wurden eindrücklich erarbeitet und an Beispielen vermittelt.
Erfolgreiche Beispiele aus der Praxis zur kreativen, motivationsfördernden Unterrichtsgestaltung und zum „classroom management“ rundeten die
Kurswoche ab.

U. Eberspächer


Joensuu Finnland, 8. - 13. Juli 2017

Vom 08.07. - 13.07. 2017 nahmen Katrin Eichhorn und ich an einem weiteren Kurs im Rahmen des Erasmus+ - Projektes teil. Unser Weg führte uns nach Finnland, das ja für sein Bildungssystem weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist.

Entsprechend befasste sich unser Kurs auch mit dem finnischen Schulsystem, das beispielsweise stark darauf ausgerichtet ist, individuelle Förderung zu leisten.  Zusammen mit den weiteren Teilnehmern aus Italien, Frankreich und Spanien lernten wir verschiedene Institutionen und Hilfsmittel kennen, mussten jedoch auch erkennen, dass dort Bildung einen viel höheren Stellenwert hat und entsprechend auch finanziell gefördert wird…

Corinna Nedele